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Krank

29. Juni 2010

Liebe Leser,

dieses Blog ruht bis auf Weiteres – krankheitsbedingt. Damit ruht auch mein Bewerberservice.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Befristet

29. April 2010

Was werden wieder bittere Zähren vergossen. Kurzzeitjobs, nein, wie bitter. Und auch noch so viele davon! Schande!

Hier bei Spiegel Online wieder nachzulesen.

Böse Welt.

Daniel H. Pinks Buch „Unsere kreative Zukunft“ wurde 2008 in Deutschland sehr bekannt. Sein Buch „Free Agent Nation“ von 2002 hat diesen Bekanntheitsgrad in Deutschland leider nicht erreicht. Schade. Dieses Buch ist das Ergebnis eines von ihm verfassten Artikels aus dem Jahr 1997 zum gleichen Thema. Die Reaktion auf besagten Artikel war so überwältigend, dass er weiter zum Thema forschte.

Warum mute ich diesen Zahlenfriedhof zu? Um zu verdeutlichen, dass es die Entwicklung weg von festen Arbeitsverhältnissen nicht erst seit gestern gibt. Auch wenn man es dem Geschrei nach durchaus vermuten könnte.
In diesem Buch macht er klar, dass es den „Organization Man“, der sein gesamtes Berufsleben mittels unbefristetem Arbeitsvertrag in ein und derselben Firma verbringt, nicht mehr gibt. Es sind immer mehr die „free agents„, die den Arbeitsmarkt bestimmen.

In einer Amazon-Rezension heißt es:

Whether or not you think you want to become a free agent, I suggest that you read this book. If Mr. Pink is correct, you will probably be downsized, rightsized, or consulted into being one anyway. You might as well understand what is coming.

Nicht nur in den USA, auch in Deutschland sind die Tendenzen schon länger klar:

Prof. Dr. Horst W. Opaschowski war bis 2006 Zukunftswissenschaftler an der Universität Hamburg. Sein Buch „Deutschland 2020 – Wie wir morgen leben – Prognosen der Wissenschaft“ erschien 2004. Schon damals stellte er fest: „Als Tendenz zeichnet sich ab: Immer mehr Arbeitnehmer werden zu Beschäftigten auf Zeit…“  …  „Das Leitbild der Vollbeschäftigung ist überholt… Der Berufswechsel wird zur Regel… Das Normalarbeitsverhältnis stirbt… Rund-um-die-Uhr Beschäftigung wird zur neuen Norm… Der Ausverkauf der Arbeitslust beginnt.“

Übrigens liegt sein Buch „Deutschland 2030“ seit 2008 vor….

Bluten für den Job – zum Zweiten

26. März 2010

Im Norden Deutschlands hat man – scheint es – ein deutliches Faible für die Körperflüssigkeiten der potentiellen Arbeitnehmer. So verlangt der NDR eine Blutprobe, wenn man „dort im Hof spielen will“.

Schlimmer ist es, wenn noch nicht mal die Behörden vor unangemessenen Fragen bzw. Proben zurückschrecken.

Im vorliegenden Fall hat eine Bewerberin beim Kreis Schleswig-Flensburg eine Jobzusage erhalten und sollte anschließend zum Gesundheitscheck.

… Doch dann wurde sie zum Gesundheitscheck geschickt, musste intime Fragen zum „Wasserlassen“ und „Stuhlgang“, zu Fehlgeburten und Todesursachen der Eltern beantworten. Sie weigerte sich – und der Job war wieder futsch.

Der Jahresbericht, den Schleswig-Holsteins oberster Datenschützer Thilo Weichert und sein Team am Dienstag in Kiel vorlegten, listet auf 204 Seiten unzählige weitere Fälle auf, in denen es mit dem Schutz persönlicher Informationen nicht so genau genommen wird. Das Positive im Fall der intimen Fragen auf dem Gesundheitsamt: Der Kreis hat die Fragebögen und die gesammelten Daten nach Bekanntwerden des Falls sofort vernichtet.  …

Quelle: www.shz.de

Bewerbung, Klappe, die….

26. März 2010

… siebenundzwanzigste.

Schaut´s euch an: http://www.youtube.com/watch?v=iz-LJBhWgNE&feature=related

Schwachpunkte?

23. März 2010

Es war schon länger so und wird auch noch länger Praxis bleiben: Die Frage nach den Schwächen des Kandidaten im Vorstellungsgespräch.

Kennen Sie jemanden, der diese Frage ernsthaft beantworten möchte? Sich damit endgültig aus dem Bewerbungsverfahren katapultiert, indem er oder sie freiwillig (!) zugibt, diese oder jene Anforderung nicht zu erfüllen oder gar ungeniert aus dem Nähkästchen plaudert wie in der Nachmittagstalkshow? Warum antworten wir dann so bereitwillig? Ja, warum bereiten wir uns überhaupt darauf vor, so eine Frage zu beantworten?

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Neues Ferkel

9. November 2009

Soeben habe ich von einer neuen Unsäglichkeit auf dem Bewerbungsmarkt gehört. Jemand versucht mit viel Mühe, eine neue Sau (pardon, zu klein) also ein neues Ferkel durchs Dorf zu treiben.

Die Rede ist von Bewerbungsaufklebern (!). Mittels eines einzigen Satzes soll man so sehr auf sich aufmerksam machen, dass der Jobanbieter gar nicht anders kann, als völlig fasziniert zum Jobinterview bitten. Ich melde berechtigte Zweifel an.

Genau wie Bewerbungsflyer, die sich weiß der Himmel nicht für jeden Job eignen. Ein Flyer hat zwei Seiten. Anschreiben plus Lebenslauf ergeben (i.d.R.) auch zwei Seiten. Was muss ich da noch aufwändig formatieren und Text verstümmeln, damit es in die Spalte passt?

Mir persönlich stehen Bewerbungsflyer zu nahe an den Flyern der Pizzadienste und Hausmeisterservice-Angebote. Sie sind für mich keinesfalls ein geeignetes Medium, um das Leistungsangebot eines Bewerbers zu transportieren.

You´ve got to give a little

3. November 2009

Weise Worte für Bewerber: Haben Sie immer was zum Verschenken dabei. Nein, keine Bonbons für die Kinder des Personalers. Lieber eine gut gemachte Visitenkarte. Sie unterstreicht Ihren professionellen Auftritt und man kann sehr leicht darüber sprechen. Im Gespräch können Sie Ihr Jobclaim abstecken, deutlich Ihre Jobeignung kommunizieren.

Vielleicht denken Sie jetzt spontan an ganz früher, als der Nerd in der 8. Klasse sich mit Hilfe von PC und Drucker Weiterlesen …